Beschreibung
Trotz des Titels ist dieses Stück nicht als Programmmusik zu verstehen – es soll keine Beschreibung des Meeres oder der Gezeiten sein. Es soll vielmehr mit rein musikalischen Mitteln das Phänomen der allmählichen Enthüllung untersuchen: zurückweichende Gestalten offenbaren andere, darunter verborgene, die schließlich an die Oberfläche gelangen. Tide (Gezeiten) scheint mir hierfür eine geeignete Metapher zu sein – vielleicht auch wegen des ‚fließenden‘ Charakters des Ausgangsmaterials und der kantigen ‚felsigen‘ Klänge.
Gwyn Pritchard














