Beschreibung
Die Komposition „FLECKEN“ besteht aus vier Sätzen, deren klangliche Grundlage ein Klarinetten-Motiv aus Arnold Schönbergs „Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds Pierrot lunaire“ op. 21 (siehe „Der Mondfleck“ T.1) bildet. Obwohl sich die musikalische Floskel wie ein Leitmotiv durch alle vier Sätze zieht, ist die formale Anlage der Komposition weitestgehend von der Schönbergschen Vorlage isoliert. Lediglich Albert Girauds Gedicht „Brosseur de lune“ („Der Mondfleck“) wird in allen vier Teilen durch das Flüstern der Interpreten wahrnehmbar und somit evtl. als Nachhall der Schönbergschen Komposition geborgen. Auch der expressive Charakter der einzelnen „Flecken“ erinnert noch ein wenig an die dramatisch gestische Musik des 1912 verfassten „Pierrot Lunaire“.













