Beschreibung
Die Toccata steht als Virtuosenstück in einer langen Tradition und folgt als solches eher der Ausprägung der Gattung im 19. und 20. Jahrhundert als dem barocken Ursprung.
Es wechseln sich Abschnitte mit ausladender Melodik und Kaskaden in wiederkehrender Harmonik und solche mit eher konzentrierten, hämmernden Motiven („toccare“ = ital.: schlagen) ab, werden miteinander kombiniert und variiert, bei wachsender Virtuosität. Alle Motive und Entwicklungen basieren dabei auf einer gemeinsamen modalen Skala.
Die Form ist zyklisch, das heißt, die einzelnen Elemente kehren immer wieder zu ihrer Originalgestalt zurück, bis sich die Musik am Ende einer kurzen und kraftvollen Coda plötzlich verflüchtigt.














