Beschreibung
Die Fresken von Ibaraki Kasugaoka Kòkay
In den Jahren 1987-1989 konzipierte und baute der japanische Stararchitekt Tadao Ando in der Millionenstadt Osaka die sogenannte „Kirche des Lichts“. Die dortige evangelische Gemeinde wünschte sich seit langer Zeit einen Sakralbau und Ando entschied sich für einen Raum, in dem die Spiritualität und der Ostergedanke im Vordergrund steht. Die einfache kubische Architektur aus Waschbeton verleiht dem Kirchenraum eine eher dunkle Atmosphäre. Die geostete Rückwand des Altarbereiches wird hingegen von einer Aussparung in Kreuzform geprägt, die die gesamte Fläche durchzieht. Das einfallende Licht konzentriert somit alle Aufmerksamkeit auf das Kreuz und erleuchtet den Raum. Gleißend fällt es auf die glatten Wände der Decke und Seitenwände und bricht sich facettenreich. Der ganz von der puristischen Spiritualität des Lichtes durchdrungene Raum ergreift seine Besucher.
Die Komposition von Patrick Pföß für Orgel und Harfe entstand im Sommer 2022. Das beschriebene Lichterspiel spiegelt sich in der Komposition wider und malt sozusagen ein „klingendes Fresko“. Das Werk ist dem Ehepaar Verena Meurers-Zeiser (Harfe) und Benedikt Meurers (Orgel) gewidmet.














