Beschreibung
Das unmittelbar nach Ende des Dreißigjährigen Krieges entstandene Kirchenlied „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ stammt von dem Coburger Lehrer Michael Franck (1609–1667). Sowohl Text als auch Melodie wurden im Lauf der Jahrhunderte mehrfach bearbeitet bzw. neugefasst.
Daran beteiligten sich u.a. Johann Crüger, Sigmund von Birken, Georg Philipp Telemann, Johann Gottlieb Naumann und Mauricio Kagel. In diesem Zusammenhang sei auch auf die Choralfassung Johann Sebastian Bachs in der Kantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ BWV 26 und das Choralvorspiel „Ach wie nichtig, ach wie flüchtig“ BWV 644 hingewiesen.
Im aktuellen Gesangbuch der Evangelischen Kirche findet sich das Lied in der Crügerschen Fassung. Eine rhythmusarme, Sekundintervallreiche, im Umfang von sechs Molltonleitertönen sich bewegende Melodie, die den vorliegenden Variationen zugrunde liegt.














