Beschreibung
„Alles hält weil alles fällt“ hat der Hamburger Bildhauer Jan Meyer-Rogge eine Skulptur benannt. Eisenwinkel stehen in labiler Schräglage und drohen jeden Augenblick umzukippen. Doch warum fallen sie nicht? Weil sie sich gegenseitig halten. Einzeln könnte keines der schweren Elemente sich aufrecht halten. Aber sie berühren einander und setzen ihr Eigengewicht ein, um die anderen Teile am Umkippen zu hindern. Die Paradoxie, mit der Jan Meyer-Rogge spielerisch umgeht und die immer wieder neue bildnerische Lösungen entstehen lässt, hat mich neue Klänge finden lassen – Musik, in der das Schwere leicht und das Leichte schwer wird, ein Spiel mit den Gravitationskräften in der Musik.













