Beschreibung
Dieses Werk ist Teil des Zyklus Schach, einem stilisierten Schachmatch zwischen 16 selbst zu Schachfiguren gewordenen jungen Instrumentalisten. Im Verlauf des Gesamtwerks entstehen nach einer festgelegten Dramaturgie verschiedene Kammermusik-Konstellationen vom Quintett bis zum Solo (verwendete Instrumente: Violinen, Gitarren, Blockflöten, Flöten, Akkordeons).
Über diesen Dialogus iuvenum sagt die Komponistin: „Worüber sprechen junge Menschen? Was sind ihre Interessen?
Die musikalischen Dialoge zwischen Violine und Akkordeon sind Ausdruck des Verlangens nach Geborgenheit, der Sehnsucht nach Abenteuern und auch des Nicht-verstanden-worden-Seins. Das Stück habe ich bewusst in klassischem Stil komponiert, so dass die jungen SpielerInnen ihre Verletzlichkeit und Aggressionen zugleich in der Musik finden. Meinem Sohn Florian ist das Stück gewidmet, der es zusammen mit dem Akkordeonisten Jan Jachmann bei der Klangwerkstatt Berlin im Jahr 1997 uraufgeführt hat.“













