Beschreibung
Das Stück gehört zu einer Reihe von Werken, die sich mit den Dichtungen von Friedrich Hölderlin beschäftigen. In diesem Fall bilden Auszüge aus Briefen Susette Gontards, der Geliebten, der „Diotima“ Hölderlins, welche stets darunter litt, seiner Wortmacht in ihren Briefen kaum Gleichrangiges entgegen setzen zu können, den Großteil der textlichen Grundlage. Ihre Worte sind hier, anders als in „Diotima liest I“, wo sie, ähnlich einem Melodram frei deklamiert werden, hier rhythmisch und mit Sprecheffekten gestaltet und in die Musik integriert. Erst die von ihr memorierten Zitate Hölderlins gehen ins Singen über. Dennoch evozieren ihre und nicht Hölderlins Gedanken die Musik und Form des Stückes.













