Beschreibung
„…et sepultus est.“ (… und begraben ist.) entstand 2009 als musikalischer Nachruf für einen plötzlich verstorbenen Freund.
Die kompositorische Grundlage war das Bild „Beweinung Christi“ von Fra Angelico (1395-1455). Bei diesem Bild könnte man den Eindruck gewinnen, dass Jesus ein Vibrieren bzw. Zittern im Augenblick der Legung durchfährt. Unterschiedliche Arten des Vibrierens bzw. Zitterns sind daher thematisch ebenso Grundlage der Komposition, sowie ein „Passus duriusculus“, der sich durch das gesamte Werk zieht, beginnend beim ersten Ton der 1. Violine bis zum letzten Ton des Kontrabasses am Ende.
Es werden drei unterschiedliche harmonische Felder verwendet, die durch verschiedene Klangfarben das Klangmaterial generieren.













