Beschreibung
Frei übersetzt heißt TING YIN, den Augenblick im Hören zu erfahren und sich voll und ganz dem Erleben der Töne hinzugeben. Wie ein Maler, der mit seinem Fingerdruck auf den mit Tusche gefüllten Pinsel und mit dem Tempo seiner Bewegungen auf die Oberfläche und Saugfähigkeit des Papiers reagiert, sollte der Spieler seinen Ton mit wachem Gespür für den momentan erklingenden Klang formen und in die Töne seiner Mitspieler einfließen lassen. In ihrer formalen Anlage ist die Komposition so frei gestaltet, dass die Spieler – jeder für sich – ihren Tönen mehr oder weniger freien Lauf lassen können. Doch ist, soll das Miteinander gelingen, von Jedem höchste Achtsamkeit im Umgang mit den Tönen der Anderen gefragt.
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