Beschreibung
Vorwort:
In der Komposition „Trois Mirages“ für Akkordeon-Duo war eine Frage besonders interessant und wichtig für mich: wie ist die musikalische Beziehung zwischen den zwei gleichen Instrumenten?
Die Idee einer doppelten, mehrschichtigen Realität schien sehr passend.
So geht es im 1. Satz um die durcheinander schimmernden, wechselnden Harmonien, ums Spiel mit der verschachtelten Dynamik und mit unterschiedlichen, gleichzeitig hörbaren Zeitabläufen.
Im 2. Satz stehen sich einige kontrastierende Spielweisen gegenüber (kurz – gebunden, akzentuiert – gleichmäßig). Auch manche Spiegelungen des musikalischen Materials sind hier zu hören.
Im 3. Satz setzen sich die Mirages fort, im Sinne einer Fata Morgana, einer Verzauberung, die plötzlich erscheint und wieder ins Nichts verschwindet.
Katia Tchemberdji













