Georg Katzer
>Wie ein Hauch, doch manchmal … < für Saxophon-Quartett (1993)
Besetzung: Saxophonquartett
Sopran-Saxophon, Alt-Saxophon, Tenor-Saxophon, Bariton-Saxophon
Spielpartituren (4)
Mitgelieferte Stimme(n): Sopran-Saxophon, Alt-Saxophon, Tenor-Saxophon, Bariton-Saxophon
in Mappe
Format: 29,7 x 42 cm
Seiten: 96
Gewicht: 1680 g
Edition Gravis / EG451
ISMN: 9790205703080

Sehr leise, wie ein Hauch, beginnt das Alt-Saxophon mit einer unscheinbaren, hingehauchten Tonfolge, die beantwortet wird von Sopran- und Tenorsaxophon in einer -beinahe- einstimmigen Replik. Beide Instrumente driften minimal auseinander und erzeugen winzige Reibungen, Klangschatten, ähnlich impressionistischen Unschärfen. Das Klangbild verfestigt sich dann, und bald darauf wieder verunklarend auseinander zu treten und schließlich zu zerbröckeln. Damit ist ein Gestus des Stückes beschrieben.
Ein anderer besteht in den oft unvermittelten dynamischen Eruptionen, in den Rauhheiten und Schärfen des Klanges. Ähnlich Gegensätzliches ist im Rhythmisch-Metrischen angelegt. Streng koordinierte Abläufe, auch in blockartigen Strukturen „Note gegen Note“, werden durchbrochen durch freie Teile bis hin zu solchen, in denen es keine Koordination mehr gibt, im Notenbild dadurch erkennbar, daß keine Partitur notiert ist, sondern nur Einzelstimmen vorhanden sind. So vollzieht sich die Komposition als Prozess zwischen den Grenzen von Bestimmtheit und Offenheit, von Behauptung und Infragestellung.
Die Komposition entstand 1993 auf Anregung des Raschèr-Saxophonquartettes.
Georg Katzer

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