Beschreibung
In den Katakomben von Paris stößt der Besucher auf eine Inschrift, die auf das großformatige Poem „Les Préludes“ von Alphonse de Lamartine (1790-1869) zurückgeht: „Tout naît, tout passe“ (Alles wird geboren, alles vergeht). Angesichts der unzähligen in den unterirdischen Gewölben aufgereihten Totenschädel geht von dem memento mori eine Beuunruhigung aus, doch hat der Text auch etwas Tröstliches, denn Lamartine spricht in seinem Gedicht davon, dass letzten Endes Alles seinen vorbestimmten Weg nimmt und zur Ruhe kommt, und dass der Mensch – Teil der Schöpfung – in den großen Kreislauf des Lebens eingebunden ist.














