Beschreibung
Die „Fantasia Concertante“ ist ein Werk in drei Sätzen, welches Themen der brasilianischen Musikfolklore, insbesondere den „Baiao“ und die „Toada“, verarbeitet. Der erste Satz in Form eines Präludiums schafft eine Traumatmosphäre, von der aus sich das Stück im weiteren Verlauf entwickelt. […] Dem zweiten Satz liegt der Rhythmus des „Baiao“ zugrunde. Das von diesem Rhythmus ausgehende Hauptelement wird gleich zu Beginn des Satzes von der Gitarre vorgetragen und dominiert den weiteren Verlauf des Satzes. […] Der dritte Satz der Fantasia basiert auf Elementen der „Toada“, einer allgemeinen rhythmischen Ausdrucksform, die verschiedene langsamere Rhythmen umfasst. […] Eine Variante dieses Rhythmus, die sehr häufig von den Komponisten der brasilianischen Volksmusik verwendet wird, ist hier im dritten Satz enthalten: ein langsamer Rhythmus, der für nostalgische und melancholische Lieder verwendet wird. […]














