Beschreibung
NOEMA (griechisch das Gedachte oder Denkinhalt) taucht als Ausdruck zuerst bei Platon und Aristoteles auf und ist später, in der Philosophie Husserls gleichermaßen Inhalt des Denkens, aber auch des Phantasierens. In dieser Komposition von mir übernommen, beschreibt Noema den Inhalt und das Entwicklungspotenzial der musikalischen Grundgestalt, ihre Konturen, sein, vom Pianisten artikuliertes, „kristallklares“ Funkeln und sein imaginiertes und realisiertes „Abenteuer“ im Klangraum. Die entstandenen
Bewegungsfarben beschreiben differenzierte Ebenen des Ausdrucks: von den raffinierten Verwebungen, ruhigen Akkordbewegungen bis hin zu heftigen Verdichtungen. Die 4 Sätze dieses konzertanten Werkes für Klavier solo und Kammerorchester werden ohne Unterbrechungen – attacca – gespielt.
Gabriel Iranyi
















