Beschreibung
„not yet near day entstand im Frühjahr 2008 im Auftrag der Kunststiftung NRW und des Landesmusikrats NRW für SPLASH, das JugendPerkussionsEnsemble NRW. Jeder Spieler des Schlagzeug-Septetts bedient eines von sieben identischen Instrumenten-Sets mit Blumenkästen unterschiedlicher Größe, die seitlich liegend auf Ummantelungen von Heizungsrohren o. ä. gelagert werden. Die genauen Tonhöhen sind nicht festgelegt, drei der Spieler benötigen eine Vogelstimme (Nachtigall).
not yet near day ist eine mit extrem reduziertem Material arbeitende Ensemblekomposition, die die aus der „Unsauberkeit“ der verwendeten Instrumente resultierenden Klangschwebungen produktiv nutzt. Minimalistische Variationen und Rückgriffe auf Verzahnungstechniken des indonesischen Gamelan lassen die gong- und glockenartigen Klänge beständig in sich kreisen und sich kontinuierlich austauschen, auf- und abbauen. Obwohl über weite Strecken pulsgebunden und stringent gefügt, endet das Stück mit einem frei-rhythmischen Notturno.“
Stephan Froleyks
















