Georg Kröll
>Unrundes Gewinde< für Viola solo (1987)
Capriccio
Besetzung: Viola
Mitgelieferte Stimme(n): Viola
in Mappe
Format: 25 x 35,3 cm
Seiten: 7
Gewicht: 184 g
Edition Gravis / EG731
ISMN: 9790205704810

Zur Erklärung des Titels

Im technischen Sinne gibt es kein unrundes Gewinde. Der Titel ist zusammengesetzt aus den Begriffen „unrundes Getriebe“ und „technisches Gewinde“ und bezieht sich auf das im Capriccio für Viola solo angewandte Verfahren einer fortschreitenden Wiederholung. Das heißt, eine exponierte „Melodie“ wird ständig wiederholt, springt bei jeder Wiederholung zurück, aber nicht auf den Anfang sondern auf den zweiten, dann auf den dritten Ton usw…
Diese Rückblenden sind also nie vollständig; was den Anfang betrifft, darüber hinaus werden sie teilweise verkürzt wiedergegeben, manchmal schreiten sie auch weit über die Vorgabe hinaus. Ein sich mehrfach wiederholtes Motiv verschwindet allmählich, ein neues kommt ins „Hörfeld“.
Die Melodie windet sich auf diese Weise (spiralförmig, wie beim Gewinde einer Schraube) weiter, aber nicht in gleichmäßigen sondern in unterschiedlich kurzen oder langen Schleifen, was den Begriff „unrund“ assoziiert.

Georg Kröll

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